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Neue Gegner für Tischtennisteams - Strukturreform wirft Schatten voraus — Bald Einteilung in neue Spielregionen

NÜRNBERGER LAND (at) – Mit den Relegationsspielen am 21. und 28. April endet die Tischtennissaison 2017/18 im Kreis Hersbruck. Damit schließt sich auch ein langjähriges Kapitel, denn der Kreis Hersbruck wird im Rahmen der Strukturreform ab der neuen Saison in den „Bezirk Mittelfranken Nord“ integriert. Wie bereits berichtet, gibt es künftig im Tischtennissport in Bayern keine Kreise mehr, sondern nur noch Bezirke.


„Viele Anfragen haben uns in der Zwischenzeit erreicht, wie die Ligenstrukturen, die Spielsysteme und die Zuordnung der Vereine in der ersten Verbandsrunde nach der Neugliederung aussehen werden“, sagt Bezirkssportwart Chistoph Schmidt. Die Verantwortlichen hätten sich viel Zeit gelassen, um alle Zusammenhänge abzuklären. Zahlreiche Vorarbeiten und Auswirkungsanalysen wurden von den Fachbereichen durchgeführt, so Schmidt. Der zukünftige Bezirk Mittelfranken Nord wird in die vier Regionen Nord, Ost, Süd und West aufgeteilt. Wobei die Region Nord überwiegend durch den alten Kreis Forchheim, die Region Ost überwiegend durch den alten Kreis Hersbruck, die Region Süd überwiegend durch den alten Kreis Nürnberg und die Region West überwiegend durch den alten Kreis Erlangen repräsentiert werden. Die Namen der Regionen spiegeln sich in den Ligenbezeichnungen wider. „Die Regionen orientieren sich nicht mehr an bestehende Kreisgrenzen, so dass einige Mannschaften in der nächsten Saison auf Teams treffen werden, gegen die sie zuvor noch nie gespielt haben“, meint Schmidt. So werden etwa Feucht, Moosbach und Schwaig vom Altkreis Hersbruck in die Region Süd wechseln, während FC Eschenau, TSV Brand und ASV Forth vom Altkreis Erlangen zur Region Nord kommen. Zudem haben sich die Vertreter des alten Bezirkes, der Kreise und des potenziell neuen Bezirkvorstandes darauf geeinigt, dass in einer Ligenebene nur noch ein Spielsystem zur Anwendung kommt. Dies wird vor allem im Jugendbereich und Herrenbereich Auswirkungen haben. Bei den gemeldeten Mädchenmannschaften sei aufgrund der in diesem Breich üblichen Schwankungen noch keine verlässliche Planung möglich. Schmidt geht aber davon aus, dass es mindestens eine Mädchenliga im Bezirk Mittelfranken Nord gibt. „Nach Abschluss der Relegation Ende April bzw. Anfang Mai werden die neuen Ligen mit den startberechtigt ist, so dass sich jeder einen Überblick verschaffen kann, wie die Ligen in der Saison 2018/2019 aussehen könnten. Die finale Zusammensetzung erfolgt jedoch erst mit der Vereinsmeldung zur neuen Saison“, erklärt Schmidt. Informationen zur Ligenstruktur, den Spielsystemen der jeweiligen Ligen und eine Übersicht der Vereine sind im Internet unter mfr.bttv.de zu finden. Für Rückfragen steht Bezirkssportwart Christoph Schmidt (E-Mail: christoph. schmidt@tsv-lauf.de) ebenfalls gerne bereit.